Wein
Der vergorene Saft der Weintrauben besticht durch ein besonderes Aroma, zusammen gesetzt aus
rund 1000 verschiedenen Komponenten. Ob Wein schmeckt / ein rundes Aroma hat, hängt von zwei Faktoren ab.
Zum einen vom Anbaugebiet und der Rebsorte, aber auch die die Verarbeitung, Gärung und Lagerung des produzierten Wein.
Die Geschichte des Wein ist lang, und er hat seinen Platz in den verschiedenen
Kulturen und in der Religion.
Heute ist der Begriff Wein klar definiert. So darf er nur aus den Früchten der Weinrebe bestehen (also aus keinen anderen Früchten)
und müssen (zumindest in der EU) mindestens 8,5 Volumenprozente Alkohol enthalten.
Bestandteile des Weins
- Säure und Zucker sind im Ausgangsprodukt, der Weintraube bereits enthalten. Bei der Gärung wird der Zucker in Alkohol gewandelt,
jedoch nicht komplett. Wird mehr Zucker nicht im Alkohol gewandelt, entsteht ein lieblicher, süßerer Wein. Bleibt weniger Restzucker
im Endprodukt enthalten, wird der Wein eher trocken.
- Tannine, die Gerbstoffe, befinden sich in Schale, Stiel und Kern der Weintraube. Gelangen zu viele Tannine in den Wein,
kann dieser bitter werden. Das richtige Maß jedoch wirkt sich positiv auf den Geschmack des Wein aus. Außerdem wirken die
Tannine ebenso wie die Säure konservierend, so dass der Wein jahrelang gelagert werden kann, ohne zu verderben.
Das gilt jedoch nur für den roten Wein, Weißwein enthält kaum Tannin.
- Alkohol ist beim Wein in verschiedenen prozentualen Anteilen vorhanden: zwischen 8,5 und 14,0 Volumenprozent Alkohol
hat der fertige Wein. Eine wenige Weinsorten haben sogar einen Alkoholgehalt von bis zu 16 Volumenprozenten. Wie viel
Alkohol im Wein vorhanden ist, kann der Winzer mit einem
opensource Önometer heraus finden.